Erstes Treffen spanischsprechender UnternehmerInnen in München

Spanisch sprechende Menschen in Deutschland

Seit mindestens Anfang des 21. Jahrhunderts hat die Mobilität und die Präsenz von spanisch sprechenden Menschen sowohl in Deutschland als auch in ganz Europa und anderswo deutlich zugenommen. Viele von ihnen sind zu ihren Ländern zurückgekehrt. Diejenigen aber, die geblieben sind, haben zu einer größeren Sichtbarkeit der spanischen Sprache und der Kultur ihrer Länder im Land, das sie aufgenommen hat, beigetragen. Viele von ihnen haben hier sich hier selbstständig gemacht, haben ein Unternehmen gegründet oder aber bloggen und/oder drehen Videos über ihr Leben hier in Deutschland.

Erstes Treffen spanisch sprechender BloggerInnen, UnternehmerInnen und YouTuberInnen

Um diese Community zusammenzuführen, hat meine Kollegin und Freundin Valentina Backhaus-Sánchez zum 25. Mai 2019  zu einem Treffen in München aufgerufen. Ziel ist es, dass sie sich und ihre Dienstleistungen vorstellen und sich auch untereinander kennenlernen können. Das allgemeine Publikum ist selbstverständlich auch eingeladen, daran teilzunehmen. Man muss nur Interesse und Neugier mitbringen. Und wenn dieses erste Treffen erfolgreich ist, es auch in den nächsten Jahren zu wiederholen.

Wer möchte, kann sich mit einem Vortrag von mindestens 15 Minuten vorstellen. Es besteht auch die Möglichkeit, Info-Tische aufzustellen, um Werbematerial oder Produkte vorzustellen und ggf. zu verkaufen. Nach einer Präsentationsrunde am Vormittag, wird der Schwerpunkt am Nachmittag das Networking unter den Teilnehmenden sein.

Treffen

Zwei Blogger reden darüber

Omar Padrón, oder Herr Padrón, ein Mexikaner, der in Deutschland lebt und über sein Leben bloggt, hat dieses Video gedreht, in dem er über dieses erste Treffen in München erzählt.

Montse, eine spanische Bloggerin, die in Münster lebt und über ihr Leben in Deutschland schreibt, hat auch über das Treffen in ihrem Beitrag geschrieben. Leider sagt sie auch selbst, dass sie nicht dabei sein kann. Vielleicht nächstes Jahr.

Kommt alle zahlreich! Es wird ein schöner Tag in München :-)

Wann?

Am Samstang, den 25. Mai 2019
Von 10:00 bis 18:00 Uhr

Wo?

Dachwerk Event
Kolosseumstraße 1
80469 München

Einen guten Rutsch …

… und ein schönes, fantastisches, frohes, glückliches, erfolgreiches, erfülltes neues Jahr 2019!

Schon wieder ist ein Jahr vorbei. Die Zeit, sie rennt! Gott sei Dank gibt es eines, auf dass ich mich immer verlassen kann: Und das sind Sie! Bleiben Sie so, wie Sie sind, denn ich freue mich weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen! Liebe Grüße und Wünsche für das neue Jahr von mir, Montserrat Varela.

Einen guten Rutsch

Meine erste Korrektur einer maschinellen Übersetzung

Maschinelle Übersetzung

Im Oktober 2018 hatte ich einen interessanten Auftrag erhalten: die Korrektur einer maschinellen Übersetzung auf Spanisch, mit Ausgangsprache Englisch. Manche Übersetzer wollen davon nichts wissen, ich jedoch finde, dass die maschinelle Übersetzung gar nicht mehr wegzudenken ist und dass im Gegenteil ihre Anwendung eher zunehmen wird. Das heißt aber nicht, dass die maschinellen Übersetzungen so weit sind, dass man sie auch veröffentlichen kann. So weit sind sie nicht, und deswegen bin ich fest davon überzeugt, dass wir ÜbersetzerInnen noch viel zu tun haben werden.

Als Forschungsgebiet gehört die maschinelle Übersetzung der Computerlinguistik und ist ein Teilbereich der künstlichen Intelligenz. Die menschliche Übersetzung ist Gegenstand der angewandten Sprachwissenschaft.
Übersetzung

Postedition

Der Fachbegriff für diese Art Korrektur nennt man Postedition, also das Editieren eines Textes nachdem er durch eine Maschine übersetzt worden ist. Dieser kurzer Beitrag von textmaster.de beschreibt die Postedition ebenfalls.

Der Auftrag

Der Auftrag war ein Booklet aus dem Englischen, welches der Kunde in die spanische Sprache über die maschinelle Übersetzung hat übersetzen lassen. Das Ergebnis konnte man lesen, aber es war natürlich an vielen Stellen holprig bis fehlerhaft. Es ging um Finanzen und die Entwicklung einer neuen App, und abgesehen von ein paar Fachbegriffe, war der Text stilistisch nicht anspruchsvoll. Aber insgesamt habe ich drei Hauptschwäche festgestellt:

  1. Da der Ausgangstext im Englischen war, hat die maschinelle Übersetzung ständig zwischen (Du) und usted (Sie) gewechselt, also zwischen Duzen und Siezen. Warum, konnte ich nicht ganz erkennen, also habe ich mich für die Anrede auf Spanisch entschieden, damit der Text einheitlich war.
  2. Die maschinelle Übersetzung konnte auch nicht zwischen Synonymen unterscheiden. Zum Beispiel bei den Adjektive misleading, deceiving und blurring hat sie jeweils nur dreimal hinereinander engañoso übersetzt.
  3. Sie kann auch Redewendungen nicht richtig übersetzen. Zum Beispiel fresh as a cucumber. Auf Spanisch ist es nicht fresco como un pepino sondern fresco como una lechuga oder fresco como una rosa.

Mein Fazit ist, dass wir als ÜbersetzerInnen keine Angst haben müssen vor Google Translate, DeepL oder anderen weiteren Diensten, die noch kommen mögen. Man kann eigentlich das Gegenteil sehen: dass es eine gute Nachricht ist, dass sie da sind, denn mit ihnen werden wir noch viel zu tun haben. Wer mehr über das Thema erfahren und es vertiefen möchte, kann hier (auf Französisch) weiter lesen.