memoQ für Profis

Artikel für die Zeitschrift BayernInfo

Der folgende Beitrag ist in der Zeitschrift BayernInfo, die nur für Mitglieder in ihrer Printversion zugänglich ist. Es ist ein kurzer Bericht des letzten Präsenzseminar, an dem ich teilnehmen konnte. Wann man wieder an Präsenzseminares teilnehmen darf, steht in den Sternen …

MemoQ für Profis

Am 16. Oktober 2020 fand der zweite Teil des memoQ-Seminars von Anke Betz statt, diesmal mit der Unterstützung von Birgit Hofmann (beomed). Wie im Februar, als der erster Teil stattfand, mit viel fundiertem Wissen, Witz und Humor.

Dieses Mal waren wir ganz unter uns: zwei Referentinnen und wir Teilnehmerinnen (meint: leider kein Mann dabei). Anke Betz, die den ersten Part übernahm, konnte die ersten Folien ihrer sehr umfangreichen Präsentation überspringen und ging gleich zur Sache. Zuerst haben wir uns gemeinsam die Optionen von memoQ angesehen, zum Beispiel die Segmentierungsregeln wosie die QA-Einstellungen, wie man Auslass- sowie die Autokorrekturlisten je nach Sprache erstellen kann, und vieles mehr.

Projektvorlagen erstellen und anderes mehr

Ein anderes großes Thema mit Anke Betz war das Erstellen von Projektvorlagen, die man über die Ressourcenkonsole erstellt. Mit ihnen kann man Projekte automatisieren, weil man vorher alle Schritte und Ressourcen für die Vorlage konfiguriert hat. Danach haben die Teilnehmerinnen das Kommando mit ihren Fragen übernommen, aber das war gar nicht schlimm. Anke Betz ist darauf freundlich eingegangen und hat ihre Präsentation angepasst. Einige der befragten Themen waren zum Beispiel das Alignment von Dokumenten oder das Importieren von eingebetteten Bildern in den gängigen Formaten, um zum Beispiel Bilder zu lokalisieren.

Übersetzen im Team mit memoQ

Nach einer einstündigen Pause, in der wir uns beim Essen austauschen konnten, hat uns Birgit Hoffmann drei weitere nützliche Tools für Übersetzerteams gezeigt. Das erste war das Language Terminal, mit dem man unter anderem InDesign-Dokumente konvertieren oder TMs und TBs teilen kann. Das zweite Tool, memoQ Project Manager, weist alle Funktionen von memoQ aus, bietet aber dazu die Verwaltung von Projekten, die Zuteilung von Rollen (Manager/in, Übersetzer/in oder Revisor/in), das Schnüren von Paketen und vieles mehr, wie immer. Der Kauf sowie der Wartungsvertrag kostet aber etwas mehr als das ursprüngliche memoQ. Und schließlich haben wir uns memoQ Cloud Sever angeschaut, mit dem, wie der Name schon sagt, man alles über die Cloud machen kann: übersetzen, korrigieren, verwalten, usw. Es lohnt sich aber nur bei größeren Projekten.

Korrekturprozess, Content Connector und Hey memoQ

Die verbleibenden Stunden übernahm wieder Anke Betz. Mit memoQ kann man natürlich auch Korrektur lesen, und eine Art Dragon-Funktion gibt es auch, die Hey-memoQ heißt, leider nur für iPhone-Anwender:innen. Der Content Connector schließlich ist eine Variante der Projektvorlage: Er stellt eine Verbindung zwischen einem Ordner und memoQ, womit man Dateien austauschen kann, ohne ein Projekt anlegen zu müssen.

Alles in allem war es ein sehr fruchtbares Seminar, das Lust auf mehr machte. Zumindest ich hoffe sehr, dass der BDÜ weitere Seminare zu diesem Thema und in diesem Format anbietet (was ich nicht bezweifle, nur derzeit -Anfang 2021- ist es noch nicht möglich).

 

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